{"id":175,"date":"2012-11-12T19:27:34","date_gmt":"2012-11-12T17:27:34","guid":{"rendered":"http:\/\/familie-woehl.de\/?page_id=175"},"modified":"2019-01-25T17:44:13","modified_gmt":"2019-01-25T17:44:13","slug":"philipp-fastenau-2-7-und-maria-albrecht-2-8","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/familie-woehl.de\/?page_id=175","title":{"rendered":"Philipp Fastenau (2.7) und Maria Albrecht (2.8)"},"content":{"rendered":"\n<p>Von dem 1831 geborenen Philipp Fastenau haben wir schon geh\u00f6rt, dass er in <a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Oldershausen_(Kalefeld)\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\">Hannoverschen Oldershausen <\/a>aufw\u00e4chst und Schuster wird. Meister Bertram in Schwerin in dem kleinen Haus an der Bergstra\u00dfe lernt den Philipp sch\u00e4tzen und will ihn, weil er selbst keine Kinder hat, zum Erben machen. Daf\u00fcr muss der Ausl\u00e4nder aus dem Hannoverschen adoptiert werden, aber auch noch aus einem anderen Grund: Er als &#8222;Ausl\u00e4nder&#8220; darf sonst seine Braut Maria Albrecht alias Ahrens alias Lindemann nicht heiraten. Oma Wiesche (3.4) erz\u00e4hlt, dass ihre Mutter oft gesagt habe:\u00a0&#8222;Wi k\u00fcnnt nich fri kriegen.&#8220; &#8222;Wor\u00fcm denn nich, Mudder?&#8220; &#8222;\u2026.denn Bettler haben wir genug, s\u00e4\u00e4 de Magistrat.\u201d<\/p>\n\n\n\n<p>Doch, man hat wohl Meister Bertram gro\u00dfmastig vor seinem kleinen Haus in der Bergstra\u00dfe stehen sehen, die Daumen in den Achselh\u00f6hlen und auf dem Gesicht die kaiserliche Miene, es ist erreicht, also von Betteln keine Rede. Als Gro\u00dfherzog Friedrich Franz von Mecklenburg und Gottes Guaden einmal seinen guten Tag hat, unterzeichnet er die Adoptionsurkunde. Nun ist Philipp Fastenau fortan ein ehrenwerter Schweriner Gesch\u00e4ftsmann. Der Name Bertram passt zu ihm auch weitaus besser, zu Deutsch &#8222;Glanzrabe&#8220; oder &#8222;Prahlhans&#8220;. Sp\u00e4ter wird er in der Pose des Meisters Bertram vor dem H\u00e4uschen stehen. Philipp vererbt die Gro\u00dfmannssucht auf alle seine Kinder: August, Wilhelm, Heinrich, Minna, Luise (3.4) und Auguste. Von ihnen wird in der n\u00e4chsten Generation zu erz\u00e4hlen sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Philipps Frau Maria hat auch ihren Wahlspruch, nach dem sie auch zu handeln versteht: &#8222;Mit H\u00f6flichkeit und Wort und Mien kommt auch der \u00c4rmste durch die Welt.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Philipp stirbt schon mit <em>65. <\/em>Maria bringt es auf 90, \u00fcberlebt ihren Mann um <em>32 <\/em>Jahre. Nach seinem Tod siedelt sie von der Bergstra\u00dfe zu ihrem Sohn Heinrich und seiner Frau Eleonore in die nahe Werderstra\u00dfe \u00fcber und wird von allen &#8222;Gr\u00f6\u00dfing&#8220; genannt. Auch Bruno (5.1) erinnert sich noch an die fast 90j\u00e4hrige wunderliche Frau, die nach ihrem Reden laufend f\u00fcrchterlich bestohlen wird, offenbar von ihrer Schwiegertochter Lore. Zwar best\u00e4tigt jeder, dass Lore sie gut pflegt und ihr nie etwas stehlen w\u00fcrde. Dann zeigt Gr\u00f6\u00dfing dem Besucher ihre geheimen Verstecke. In ihrem Vertiko hat sie die gro\u00dfen Sch\u00e4tze in Kannen, Milcht\u00f6pfen und Tassen. Es sind einzelne Kaffeebohnen oder \u00e4hnliches. Die Vertikot\u00fcr ist verschlossen, und Gr\u00f6\u00dfing sitzt auf ihrem Korbstuhl Stunde um Stunde davor, um dem Diebstahl vorzubeugen. Sie sagt: ,,B\u00e4tter is b\u00e4tter, man kann jo nie weeten!\u201d, Lore bel\u00e4chelt erfreulicherweise die Wunderlichkeit der Alten.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button alignright\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/familie-woehl.de\/?page_id=159\">n\u00e4chste Seite<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von dem 1831 geborenen Philipp Fastenau haben wir schon geh\u00f6rt, dass er in Hannoverschen Oldershausen aufw\u00e4chst und Schuster wird. Meister Bertram in Schwerin in dem kleinen Haus an der Bergstra\u00dfe lernt den Philipp sch\u00e4tzen und will ihn, weil er selbst keine Kinder hat, zum Erben machen. 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