{"id":211,"date":"2012-11-13T16:30:22","date_gmt":"2012-11-13T14:30:22","guid":{"rendered":"http:\/\/familie-woehl.de\/?page_id=211"},"modified":"2022-02-03T13:50:46","modified_gmt":"2022-02-03T13:50:46","slug":"wilhelm-friedrich-ruchel-3-5-und-caroline-schmiedeberg-3-6","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/familie-woehl.de\/?page_id=211","title":{"rendered":"Wilhelm Friedrich R\u00fcchel (3.5) und Caroline Schmiedeberg (3.6)"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-medium\"><a href=\"https:\/\/familie-woehl.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Westdievenow-Blick_vom_Wasser-1915.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"165\" src=\"https:\/\/familie-woehl.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Westdievenow-Blick_vom_Wasser-1915-300x165.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4189\" srcset=\"https:\/\/familie-woehl.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Westdievenow-Blick_vom_Wasser-1915-300x165.jpg 300w, https:\/\/familie-woehl.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Westdievenow-Blick_vom_Wasser-1915-150x83.jpg 150w, https:\/\/familie-woehl.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Westdievenow-Blick_vom_Wasser-1915.jpg 542w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption>Blick auf West-Dievenow<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Am 5. November 1859 wird Wilhelm Friedrich R\u00fcchel unter zahlreichen Geschwistern &#8211; man sagt 12 &#8211; in <a rel=\"noreferrer noopener\" aria-label=\" (\u00f6ffnet in neuem Tab)\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Dziwn%C3%B3w\" target=\"_blank\">West-Dievenow<\/a> an der Ostseite des Stettiner Haffs geboren. Wie seine Vorfahren wird auch er Fischer. Er lernt es von der Kindheit an, diesem harten Beruf nachzugehen und auch am Strand Netze zu knoten und zu flicken. Man wei\u00df zwar, da\u00df, aber nicht wann er die aus demselben Dorf stammende Caroline Schmiedeberg heiratet. Beide werden sieben Kinder haben, unter ihnen Martin R\u00fcchel (4.3), den sp\u00e4teren Mann von Bertha St\u00f6ckmann (4.4).<\/p>\n\n\n\n<p>Oben das einzig erhaltene Bild von Wilhelm und Caroline. Wann&nbsp;es aufgenommen wurde, wei\u00df keiner, sicher nicht anl\u00e4\u00dflich der Hochzeit.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignright size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"190\" src=\"https:\/\/familie-woehl.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Westdievenow-Hafen1930-300x190.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4190\" srcset=\"https:\/\/familie-woehl.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Westdievenow-Hafen1930-300x190.jpg 300w, https:\/\/familie-woehl.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Westdievenow-Hafen1930-150x95.jpg 150w, https:\/\/familie-woehl.de\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/Westdievenow-Hafen1930.jpg 644w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption>Hafen von West-Dievenow 1930<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Vor der See und dem Sturm hat Wilhelm keine Angst. In seinem Handwerk ist er, wie sein Sohn Martin erinnert, \u00e4usserst flei\u00dfig und t\u00fcchtig, aber vor dem Zahnarzt zerschmilzt er wie Wachs. Schon als dieser ein Instrument zur Hand nimmt, f\u00e4ngt er f\u00fcrchterlich an zu schreien, mu\u00df aber mucksm\u00e4uschen still sein, als der ihm vorh\u00e4lt, da\u00df seine Frau 12 Kinder geboren hat und er kaum das Ausziehen eines Zahnes \u00fcberstehen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Alter mu\u00df Wilhelm K\u00fche h\u00fcten. Das mag er gar nicht. Er priemt lieber, erz\u00e4hlt ein bi\u00dfchen und ist dabei sehr humorvoll.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Nauber&#8220;, so ist sein Spitzname, n\u00f6tigt auf einer Beerdigungsfeier entgegen seiner sparsamen Wesensart die G\u00e4ste zuzulangen, damit man nicht sagen k\u00f6nne, &#8222;Nauber&#8220; sei geizig. Doch da greift sein noch sparsamerer Vater ein und verbietet ihm das N\u00f6tigen: ,,Morgen is ok noch `n Dag.&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Man treibt mit &#8222;Nauber&#8220; auch Schabernack. Zur Schlafenszeit l\u00e4\u00dft man ihm einmal auch die Schweine heraus, so da\u00df er in der Unterhose drau\u00dfen Jagd danach machen mu\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Wilhelm und Caroline sind durchaus reinlich, \u00e4rgern sich aber trotzdem dar\u00fcber, da\u00df der Besen vom Fegen so strapaziert wird, und meint, da\u00df man sich das auf die Dauer nicht leisten kann. Dennoch erinnert man sich, da\u00df Caroline ihr Altenteil immer ganz prima in Ordnung hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Kirche mu\u00df Nauber immer alleine gehen, weil Caroline daf\u00fcr nichts \u00fcbrig hat. Viel mehr k\u00f6nnen Oma (4.4) und Opa R\u00fcchel (4.3) und&nbsp; \u00fcber Annemaries (5.2)&nbsp;Gro\u00dfeltern nicht erz\u00e4hlen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nauber wird 71 Jahre alt und stirbt in seiner Heimat. Caroline \u00fcberlebt ihn um zwei Jahre.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr Sohn Martin ist nach seiner Schulzeit nicht mehr lange zu Hause. Zun\u00e4chst wird auch er Fischer und dient dann bei der Marine, bis ihn sein Weg zu Bertha St\u00f6ckmann (4.4) nach Saleskerstrand f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-button alignright\"><a class=\"wp-block-button__link\" href=\"https:\/\/familie-woehl.de\/?page_id=214\">n\u00e4chste Seite<\/a><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 5. November 1859 wird Wilhelm Friedrich R\u00fcchel unter zahlreichen Geschwistern &#8211; man sagt 12 &#8211; in West-Dievenow an der Ostseite des Stettiner Haffs geboren. Wie seine Vorfahren wird auch er Fischer. Er lernt es von der Kindheit an, diesem harten Beruf nachzugehen und auch am Strand Netze zu knoten und zu flicken. 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